Matthias Lohre berichtet als Politischer Reporter und Autor übers politische Berlin, aus der deutschen Provinz und fernen Ländern. 

Im Januar 2018 erhielt er ein Stipendium des Berliner Senats im Bereich Literatur zur Förderung der Arbeit an seinem ersten Roman.

Mit Das Erbe der Kriegsenkel veröffentlichte er im März 2016 sein bislang persönlichstes Buch. Darin erforscht er am Beispiel seiner Familie, wie NS-Erziehung, Zweiter Weltkrieg und Nachkrieg bis heute nachwirken. Kurz darauf platzierte sich das Werk zwei Wochen lang in der SPIEGEL-Bestsellerliste. Derzeit wird die 2. Auflage verkauft, eine Taschenbuchausgabe ist in Planung.

Fast ein Jahrzehnt lang arbeitete Lohre als Redakteur der taz, unter anderem als Parlaments-Korrespondent und zuletzt als Politischer Reporter und Kolumnist.

Sein langjähriges Kolumnen-Thema Männer führte zum Entstehen seines ersten Sachbuchs Milde Kerle, erschienen im Februar 2013 bei Fischer/Krüger. Das zweite Buch Der Film-Verführer über Geschlechterrollen im Kinofilm folgte im Sommer desselben Jahres. 

Seine Redakteursausbildung absolvierte Lohre von 2002 bis 2003 an der Berliner Journalisten-Schule (BJS). Im Anschluss gründete er mit Freunden das Journalistenbüro Freie Redaktion in Berlin, arbeitete für mehrere Fernsehsender, Zeitungen und Magazine.

An der Universität zu Köln hat Matthias Lohre von 1996 bis 2001 Mittlere und Neuere Geschichte, Anglo-Amerikanische Geschichte und Anglistik studiert und mit dem Titel Magister Artium (MA) abgeschlossen.